Gedanken zum Nach.denken von Alfred Dietmaier, pens. Arzt und Pfarrgemeinderat

Ist es eine Frage der Beleuchtung oder des Wollens, ob ich etwas sehe- oder übersehe?
Nichts sehen-nichts hören- nichts sagen- das kann einmal weise, dann aber wieder feige sein.
Kennen wir nicht Berichte über Ereignisse, bei denen niemand etwas bemerkte oder bemerken wollte?
Jesus beobachtete das Leben um ihn herum,
er bemerkte alle Arten von Herausforderung und
er stellte auch unangemessene Verhaltensmuster in seinen Reden in Frage.
Schauen wir kurz gemeinsam auf einige dieser Situationen:
Jesus hat die Menschen in seinem Umfeld gesehen, nicht übersehen
Jesus hat die Befindlichkeit dieser Menschen beachtet
Jesus konnte in ihr Herz schauen und hat sie durchschaut
Jesus bemerkte die seelischen Verstrickungen mancher Leute
Jesus erspürte die Verlassenheit und Resignation von Menschen
Jesus erkannte die Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit
Jesus hat sich den Menschen zugewandt
Jesus hat sie mit Wort und Hand berührt
Jesus konnte Menschen von Leid und Schuld befreien
Nach der Begegnung mit Jesus waren diese Hilfesuchenden
befreit- erleichtert-ermutigt-verwandelt.
Den Auftrag Jesu zum Wohl unserer Mitmenschen kennen wir.
Fürchten wir uns nicht, in seiner Spur zu bleiben- er ist immer mit uns!
