Grüß Gott am Sonntag – Nr. 19. – 2025

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Die Urlaubszeit, die Schulferien gehen zu Ende. Hoffentlich gut erholt keh-ren wir zurück zu den alltäglichen Aufgaben und Arbeiten. Dabei glauben wir an einen Gott, den Schöpfer und Lenker der ganzen Welt. Aber dieser Gott bedient sich uns Menschen, um seinen Willen ganz durchzuführen, um sein Werk zu vollenden. Wir Menschen mit unserer Arbeit verbessern und verschönern die Schöpfung. Dazu braucht Gott uns und unsere Hände.

Wir könnten uns so etwas vorstellen: Da ist ein verwilderter Hügel, bedeckt mit allerlei Unkraut und wildgewachsenen Bäumen. Dort ist ein wilder Weinstock mit kleinen und trockenen Blättern. Nun kommen wir und sehen den armen und bedürftigen Weinstock. Wir nehmen uns dieses Weinstocks an; wir schneiden ihn und machen ihn sauber. Es ist schwere Arbeit aber nach einiger Zeit der Pflege hat sich der Weinstock verändert: Er bietet ein friedliches und harmonisches Bild. So können wir langsam den ganzen Hügel in einen fruchtbaren Weinberg umgestalten. Das „Später“ ist besser als das „Früher“.

Wir Menschen sind bei unserem Arbeiten nicht allein; das dürfen wir nicht vergessen und auch nicht selbstherrlich behaupten. Gott arbeitet sozusagen in uns. Gott ist in der Schöpfung gegenwärtig; er führt die Gestalt der Schöpfung aus. Dabei bedient er sich auch unser, unserer Hände.

Das gilt natürlich nicht nur für die Natur. Gott ist es, der durch die Hand des Künstlers Schönheit verwirklicht. Aber auch durch die Arbeit des einfachen Arbeiters wirkt Gott. Er will, dass alle Menschen ihren Beitrag leisten. Gott ist in der Arbeit aller Menschen gegenwärtig. Er ist überall da, wo guter Wille herrscht. Keine Entdeckung, die der Mensch macht, liegt außerhalb Gottes. Keine technische Errungenschaft wird erreicht ohne das göttliche Wohlwollen. Ja, Gott braucht unsere Arbeit. Deshalb schauen wir voll Hoffnung und Zuversicht in unsere Zukunft.

P. Kazimierz Starzyk


Sonntag, 31.08.. 22. Sonntag im Jahreskreis
08:00 Uhr – Hl. Messe († Michael)
09:30 Uhr – Hl. Messe – (für die Pfarrgemeinde) – LIVE-Stream

Montag, 01. 09. – Weltgebetstag um die Bewahrung der Schöpfung
18:30 Uhr – Hl. Messe († Mutter Karoline Kirchner)

Mittwoch, 03.09. – Hl. Gregor der Große, Papst, Kirchenlehrer
8:00 Uhr – Hl. Messe († Maria und Franz Wesely)

Donnerstag, 04.09. – monatlicher Gebetstag um geistliche Berufe
8:00 Uhr – Hl. Messe († Heinrich Reimitz)

Freitag, 05.09.
18:30 Uhr Hl. Messe

Samstag, 06.09. – Marien-Samstag
17:45 Novenenandacht
18:30 Uhr Hl. Messe († Irma und Gertraud)

Sonntag, 07.09. – 23. Sonntag im Jahreskreis
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe († Eltern) – Schulstartgottesdienst – LIVE-Stream

Montag, 08.09. – Mariä Geburt
18:30 Uhr – Hl. Messe († Franz Berger)

Mittwoch, 10.09. – internationaler Tag der Suizidprävention
8:00 Uhr – Hl. Messe († Frau Lotte)

Donnerstag, 11.09.
8:00 Uhr – Hl. Messe († Poldi)

Freitag, 12.09. – Heiligster Name Mariens
18:30 Uhr – Hl. Messe

Samstag, 13.09. – Hl. Johannes Chrysostomus, Bischof, Kirchenlehrer
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe (für meine Arbeitsstelle)

Sonntag, 14.09., Kreuzerhöhung
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe – Anliegen des Klemens-Komitees – LIVE-Stream



15. Mutter Gottes und unsere Mutter, sei gegrüßt!

Maria war als Mutter ihrem Sohn von al-len Menschen an Nächsten. Dies galt besonders auch im Leiden. Schon der greise Simeon im Tempel hatte ihr vorausgesagt: „Dir aber wird ein Schwert durch die Seele dringen“, und damit ihr Mitleiden mit Christus angedeutet. Maria war als Mutter dabei. Sie begegnete ihrem Sohn beim Kreuzweg und harrte in großer mütterlicher Liebe unter dem Kreuz aus. Am tiefsten Punkt seines Leides war sie ganz bei ihm und hat dieses Leid geistig mitvollzogen. Die Kirche hat die an Johannes gerichteten Worte Jesu, „Siehe da, deine Mutter,“ schon immer so verstanden, dass Jesus dem Johannes und da-mit der ganzen Kirche Maria zur Mutter gegeben hat. Seither übt Maria diese universale, geistige Mutterschaft aus. Sie war bei seinem Begräb-nis ebenfalls dabei.

Sie hat die Nacht des Karfreitags durchlitten und die Trauer des Kar-samstags ausgehalten. Sie hat die tiefe Enttäuschung und große Hoffnungslosigkeit der Jünger erlebt, für die nach dem Tod Jesu eine Welt zusammengebrochen ist und alles aus war.
War Maria die Einzige, die bei aller Tragik und allem Schmerz, doch noch geglaubt, gehofft und vertraut hat? Schon von der jungen Mutter heißt es ja, dass sie alle Worte und Geschehnisse in ihrem Herzen bewahrte, sie erwägte und darüber nach-sann. Vertraute sie auch jetzt seinem Wort, das er zu Lebzeiten gesagt hat: „Der Menschensohn wird am dritten Tage auferstehen?“ Jesus hatte ja mehrfach sein Leiden und seine Auferstehung angekündigt. Die Jünger konnten und wollten das nicht verstehen. Ein Messias, der leiden muss, war für sie unmöglich und Auferstehung unfassbar! Noch auf dem Weg nach Emmaus musste Jesus ihnen sagen: „Wie schwer fällt es euch zu glauben, was die Propheten gesagt haben?“ Und Maria?

P. Kazimierz Starzyk
 




Hilfe für die Ukraine
In vielen Gebieten der Ukraine wurden durch russische Raketenangriffe wichtige Infrastrukturbereiche zerstört Stromversorgung, Wasser, Heizung). Viele Menschen sind gerade im Winter auf Hilfe  angewiesen. Wir wollen die Redemptoristen in der Ukraine in   ihrer humanitären Hilfe unterstützen.
Vergelt’s Gott!
Konto der Marienpfarre (Ukraine-Hilfe): IBAN: AT35 1100 0004 5250 7700

HILFE FÜR DIE UKRAINE!
AT35 1100 0004 5250 7700 (für „Ukraine“)

Nähere Informationen unter: www.marienpfarre.at  und wirhelfen@marienpfarre.at

DANKE und Vergelt‘s Gott!

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