Grüß Gott am Sonntag – Nr. 20. – 2025

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Es gibt immer wieder schwierige Aufgaben, die uns erwarten. Ich bin aber sicher, auf dieser Welt gibt es kein schwierigeres Handwerk als das Leben aus Glauben, Hoffnung und Liebe. Letztlich handelt es sich um einen Sprung ins Dunkle oder anders gesagt: ins Unsichtbare. Und das ist wahrlich nicht leicht. Vor einem dunklen, tiefen Brunnenschacht die Aufforderung zu hören: mach die Augen zu, und spring hinein, ist für niemanden so ganz leicht. Wenn dieser Brunnen ohne Boden ist? Wenn mich niemand auffängt – was ist dann? Selbst wenn dir die Erfahrung deiner Erinnerung sagt, dass du ja unzählige Male in deinem leben den Sprung gewagt hast, und zwar nicht nur ohne Schaden zu erleiden, sondern sogar mit der Freude der erlebten Nähe Gottes: ja, selbst dann spürst du jedesmal ungeheure Angst vor diesem neuen Schritt.

Machen wir uns also nichts vor: Der Glaube ist für uns eine Prüfung, er ist eine furchtbare Probe, deren Ebenbild der Tod selbst ist. Niemand kann sie dir ersparen, nicht einmal Gott selbst.

Ich glaube, wir dürfen sagen, dass Gott an uns nichts so sehr interessiert wie unser Glaubensvollzug. Wie ein Liebender auf seine Geliebte wartet, so wartet Gott auf unseren Glauben. Wie sich ein Vater über sein Kind freut, das durch eine Menschenmenge hindurch doch zu ihm herüberfindet, so freut sich Gott über uns, wenn wir glauben.

Glaube hat immer mit Liebe zu tun, ist im Grunde deren erste Erprobung. „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird.“ (Hebr 11,6) Möge der Herr uns auf unserem Lebensweg stärken.  

P. Kazimierz Starzyk


Montag, 15. 09. – Gedächtnis der Schmerzen Mariens
18:30 Uhr – Hl. Messe (Familie)

Dienstag, 16.09. – Hl Kornelius, Papst, Hl. Cyprian, Bischof von Karthago, Märtyrer
14 – 18 Uhr Seniorenclub/Pfarrsaal
18:30 Uhr Singrunde/Pfarrsaal

Mittwoch, 17.09. – Hl. Hildegard von Bingen, Jungfrau, Mystikerin, Kirchenlehrerin
8:00 Uhr – Hl. Messe († Fam. Babich, Kellner und Grieß)

Donnerstag, 18.09. – Hl. Lambert, Bischof von Maastricht, Glaubensbote, Märtyrer
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die ungeborenen Kinder)
14:00 Uhr Treffpunkt Senioren (Alfonszimmer)
18:00 Uhr Ministrantenstunde/Pfarrsaal

Freitag, 19.09. – Hl. Januarius, Bischof von Neapel, Märtyrer
18:30 Uhr – Hl. Messe

Samstag, 20.09. – Hl. Andreas Kim Taegon, Priester und Hl. Paul Chong Hasang und Gefährten, Märtyrer
17:45 UhrNovenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe († Monika und Helmut Keck)

Montag, 22.09. – Hl. Mauritius und Gefährten, Märtyrer
18:30 Uhr – Hl. Messe († Alfred Jeitler)

Dienstag, 23.09. – Hl. Pius von Pietrelcina (Padre Pio), Ordenspriester
14 – 18 Uhr Seniorenclub/Pfarrsaal

Mittwoch, 24.09. – Hl. Rupert und Hl. Virgil, Bischöfe von Salzburg
8:00 Uhr – Hl. Messe (zur Ehre der Mutter Gottes)

19:00 Uhr – Gesundheitsvortrag Alexander Thiel/Pfarrsaal

Donnerstag, 25.09. – Hl. Niklaus von Flüe, Ehemann, Vater, Einsiedler, Friedensstifter
8:00 Uhr – Hl. Messe († Maria Weninger)
14:00 Uhr Senioren/Alfonszimmer
18:00 Uhr Ministrantenstunde/Pfarrsaal

Freitag, 26.09. – Hl. Kosmas und Hl. Damian, Ärzte, Märtyrer
18:30 Uhr – Hl. Messe  

Samstag, 27.09. – Hl. Vinzenz von Paul, Priester, Ordensgründer
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe († Dr. Friederike Jeitler) – Stadtwallfahrt


16. Mutter Gottes und unsere Mutter, sei gegrüßt!

Maria bricht unter dem Kreuz fast zusammen. Sie leidet mit Jesus. Ihn qualvoll sterben sehen, bricht ihr fast das Herz. Als leidgeprüfte, schmerzensreiche Mutter trägt sie den toten Sohn auf ihrem Schoß.

Und doch: ahnt sie vielleicht mehr, weiß sie mehr? Ist sie auch in dieser Situation, diejenige, die nicht total betrübt, bedrückt, ganz und gar geknickt und am Ende ist, sondern trotz allem Schmerz die Hoffende, die Glaubende, die auf Gott Vertrauende. Denkt sie daran, was der Engel ihr bei der Verkündigung gesagt hat: „Für Gott ist nichts unmöglich?“ Denkt sie daran, dass ihr Sohn Tote zum Leben erweckt hat, seinen Freund Lazarus, die Tochter des Jairus, den Jüngling von Naim? Auf diese Fragen kann ich keine Antwort geben.

Jesus ist auferstanden! Darüber berichten alle Evangelien; interessant ist allerdings, dass keines der vier Evangelien von einer Erscheinung oder Begegnung des Auferstandenen mit seiner Mutter berichtet. Ob es sie trotzdem gegeben hat? Oder hatte sie das gar nicht nötig wie die anderen, wie Maria Magdalena und die anderen Frauen, wie Thomas, die Emmausjünger oder die Zwölf? Wir dürfen annehmen, dass die Botschaft des Ostertages sehr schnell auch zu Maria gelangt ist.

P. Kazimierz Starzyk




Hilfe für die Ukraine
In vielen Gebieten der Ukraine wurden durch russische Raketenangriffe wichtige Infrastrukturbereiche zerstört Stromversorgung, Wasser, Heizung). Viele Menschen sind gerade im Winter auf Hilfe  angewiesen. Wir wollen die Redemptoristen in der Ukraine in   ihrer humanitären Hilfe unterstützen.
Vergelt’s Gott!
Konto der Marienpfarre (Ukraine-Hilfe): IBAN: AT35 1100 0004 5250 7700

HILFE FÜR DIE UKRAINE!
AT35 1100 0004 5250 7700 (für „Ukraine“)

Nähere Informationen unter: www.marienpfarre.at  und wirhelfen@marienpfarre.at

DANKE und Vergelt‘s Gott!

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