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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Unsere Solidarität ist gefragt!

Prophet Amos wirkte um 750 v. Chr. im Nordreich Israel und übte scharfe Gesellschaftskritik aus. Aber auch heute hat diese Kritik nichts von ihrer Aktualität verloren. Es gibt weiterhin Milliardäre und viele Menschen, die unter der Armutsgrenze leben. Zeitgleich erleben wir, wie sich die globale Wirtschaftsmacht der Milliardäre in politischer Macht niederschlägt. Deshalb werden auch die Forderungen geäußert, wie damals von Amos, dass die Regierungen diese Milliardäre besteuern, strengere Regeln gegen Steuerhinterziehung und Steuertricks entwickeln, in soziale Gerechtigkeit investieren und die politische Macht Superreicher zum Schutz der Demokratie beschränken. Es kann nicht sein, dass die Stimme der Reichen, die aus Erben, Unternehmern und Kapitalanlegern entstehen, mehr wert ist als die einer anderen Person.
Der Prophet Amos forderte weitgehende Solidarität. Diese Idee wurde und wird durch die Soziallehre der katholischen Kirche aufgegriffen und weitergeführt. Die Kirche bezog zwar seit ihren Anfängen zur sittlichen Gestaltung des sozialen Lebens Stellung und die naturrechtlichen Grundlagen ihres Menschen- und Gesellschaftsbildes entwickelte, aber ihre Soziallehre im engeren Sinne ist ein Produkt des 19. Jahrhunderts. Papst Leo XIII. veröffentlichte 1891 die erste explizite Sozialenzyklika „Rerum Novarum“. Die Aussagen über die Gestaltung des sozialen Lebens entwickelten sich seit dem 19. Jahrhundert zu einem bedeutsamen und immer globaler werdenden Teil der kirchlichen Verkündigung. In seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ von 2020 weist Papst Franziskus eindringlich auf die Notwendigkeit der Solidarität hin. In dieser Linie steht auch die neueste apostolisch Exhortation von Leo XIV. „Dilexi te“.
Lassen wir uns von Amos und von Papst Leo zu einer Gewissenserforschung provozieren, wie es mit unserer Bereitschaft zu Solidarität bestellt ist!
P. Kazimierz Starzyk
Sonntag, 26.10., 30. Sonntag im Jahreskreis
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe († Mutter Theresia) LIVE-Stream
Montag, 27.10. – Stadtwallfahrt
18:30 Uhr – Hl. Messe († Bruder Johann Kirchner, † Dr. Friederike
Jeitler)
Dienstag, 28.10 – Hl. Simon und Hl. Judas, Apostel
14 – 18 Uhr Seniorenclub/Pfarrsaal
Mittwoch, 29.10. – Sel. Maria Restituta Kafka, Ordensfrau
8:00 Uhr – Hl. Messe(† Karoline Kirchner)
19:30 Uhr Probe Chor/Pfarrsaal
Donnerstag, 30.10.
8:00 Uhr – Hl. Messe († Karoline Kirchner)
14 Uhr Treffpunkt Senioren (Alfonszimmer)
Freitag, 31.10. – Hl. Wolfgang, Bischof von Regensburg
18:30 Uhr – Hl. Messe (Familie Stjepanovic )
Samstag, 1.11. – Allerheiligen
08:00 Uhr – Hl. Messe
09:30 Uhr – Hl. Messe – (für alle Verstorbenen Redemptoristen), Messe mit Chorbegleitung
15:00 Uhr Gräbersegnung Friedhof Hernals
Sonntag, 02.11., Allerseelen
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe (für alle Verstorbenen des vergangenen Jahres) – LIVE-Stream
15:00 Uhr Gräbersegnung Friedhof Dornbach
Montag, 03.11. – Hl. Hubert, Bischof, Hl. Pirmin, Abtbischof, Hl. Martin von Porres, Ordensmann
18:30 Uhr – Hl. Messe († Mutter Karoline Kirchner)
17 – 19 Uhr Familienrunde 1/Pfarrsaal
Dienstag, 04.11. – Hl. Karl Borromäus, Bischof von Mailand
18:30 Uhr Singrunde/Pfarrsaal
Mittwoch, 05.11.
8:00 Uhr – Hl. Messe
Donnerstag, 06.11. – Hl. Leonhard, Einsiedler von Limoges
8:00 Uhr – Hl. Messe
14 Uhr Senioren/Alfonszimmer
18 Uhr Ministrantenstunde/Pfarrsaal
Freitag, 07.11. – Hl. Willibrord, Bischof von Utrecht, Glaubensbote
18:30 Uhr – Hl. Messe
Samstag, 08.11. – Marien-Samstag
18:30 Uhr – Hl. Messe († Eltern)
Sonntag, 09.11., Weihetag der Lateranbasilika
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe (Anliegen des Klemens Komitees) –Live-Stream
Bitte beachten Sie: Rosenkranzgebet: jeden Sonntag – Freitag 17:30Uhr, Samstag 17:00, Novenenandacht: jeden Samstag 17:45 Uhr
Spenden jetzt auch digital möglich

Ab sofort gibt es in unserer Kirche einen QR-Code für Spenden – den sogenannten „digitalen Klingelbeutel“. Wer möchte, kann damit ganz einfach und sicher über das Smartphone spenden: Die eigene Banking-App öffnen, den QR-Code scannen und den gewünschten Betrag eingeben. Sie finden den Code auch in den Kirchenbänken. Bitte beachten Sie: Nur Codes, die unseren Pfarrstempel und eine Unterschrift tragen, gehören offiziell zu unserer Pfarre. Natürlich bleibt das gewohnte Spenden in bar weiterhin möglich. Der QR-Code ist nur eine zusätzliche, moderne
Möglichkeit, Gutes zu tun—schnell, kontaktlos und unkompliziert.
Wir danken herzlich für jede Unterstützung!
Aktuelles aus dem Pfarrgemeinderat
In diesem Frühling hat sich Petra Havlik aus dem Pfarrgemeinderat (PGR) und dem Leitungsteam zurückgezogen. Nach vielen Jahren aktiver Mitarbeit in diesen Gremien unserer Pfarre hat sie sich schweren Herzens aus beruflichen und familiären Gründen entschlossen, diese Tätigkeiten zu beenden. Deshalb wurde entsprechend dem letzten PGR-Wahlergebnis Jeanne Nanga als neues PGR-Mitglied aufgenommen. Bei der PGR-Sitzung am 13.10.25 wurde Andreas Geiger vom PGR zur Verstärkung des Leitungsteam gewählt.
Beiden wünschen wir viel Freude und Erfolg in ihrer neuen Tätigkeit für die Pfarre. (HS)
Eine Wallfahrt nach – …. Wien?
Wie auch schon in den letzten Jahren beginnt in den Herbstferien die gemeinsame Firmvorbereitung des Pfarrverbands Hernals mit der Firmwallfahrt. Mit mehr als 30 Firmlingen werden wir in vier Tagen von Mistelbach nach Dornbach gehen.
Jedes Jahr ist das eine spannende Erfahrung für uns Firmbegleiter aus den vier Pfarren und noch viel mehr für unsere Firmlinge. Vier Tage gehen wir durch herbstliche Wälder, bei Sonnenschein aber auch im Regen. Die Handys bleiben zu Hause, auch wenn das schwerfällt. Aber so wird das Gespräch unterwegs leichter.

So gehen wir jeden Tag rund 20 km zu unserem nächsten Quartier. Dort wird gelacht, gegessen, die Blasen an den Füßen versorgt und die Schuhe getrocknet. Manchmal gibt es sogar eine Duschmöglichkeit, die Nacht verbringen wir je nach Quartier in Betten oder am Boden auf der Isomatte im Schlafsack. An jedem Abend feiern wir gemeinsam Messe und plaudern miteinander.
Als Firmbegleiter dürfen wir eine spannende Veränderung beobachten. Die große Gruppe von Jugendlichen, die einander kaum kennen, wächst langsam zusammen. Bald werden Geschichten aus der Schule ausgetauscht und über Filme, Hobbies und Musik diskutiert. Zwischen den Firmlingen entstehen erste Verbindungen, die sie bis zur Firmung begleiten. Und ja, auch mit uns Firmbegleitern wird gesprochen. Anfangs noch vorsichtig, ab dem zweiten Tag entstehen die ersten tiefen Gespräche.
In der Planung der Firmvorbereitung haben wir bewusst dieses besondere Erlebnis an den Anfang gestellt. Wir machen uns auf den Weg und erleben etwas Außergewöhnliches, etwas, das lange in Erinnerung bleibt. Darauf können wir in den Monaten der Firmvorbereitung aufbauen und den Weg fortsetzen. Das ist schön, aber auch herausfordernd und anstrengend. Es wäre schön, wenn ihr uns bei dieser Erfahrung im Gebet begleitet. Nicht nur, damit das Wetter schön wird und alle gesund nach Hause kommen. Auch, weil wir dann nicht alleine am Weg sind, sondern gemeinsam mit euch, und mit dem Hl. Geist.
Für das Firmteam: Johannes Sterba
