Grüß Gott am Sonntag, 1. Februar 2026 – Nr. 3

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Im Einklang leben

In fast allen Medien können wir heute von Selbstfindung und Selbstvertrauen lesen. Aber je mehr wir darüber sprechen, desto schwerer tun wir uns, unser wahres Selbst zu finden. Jeder Psychologe sagt uns, dass wir uns selbst annehmen sollen. Aber die Frage ist, wie es gelingt, sich selbst zu akzeptieren. Auf der einen Seite ist es gut, dass wir uns nicht zur Ruhe setzen, sondern uns auf den Weg machen, an uns arbeiten und immer authentischer werden. Auf der anderen Seite müssen wir uns verabschieden von zu hohen Idealen. Diese hinterlassen in uns nur Frustration oder Ruhelosigkeit. Wir arbeiten immer mehr an uns und kommen doch keinen Schritt weiter. Da ist es wichtig, sich mit der eigenen Durchschnittlichkeit auszusöhnen. Das heißt nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Aber es heißt, sich von der Illusion zu befreien, ich müsse auch das persönliche Wachstum immer mehr beschleunigen.

Es geht also darum, dass wir einen gangbaren Weg finden, und in Einklang mit uns selbst, mit unserem Leib, mit unserer Seele, mit unseren Stärken und mit unseren Schwächen, mit unserem Älterwerden und mit unserem Zurückbleiben hinter all den Verheißungen kommen, die uns heute manche therapeutischen oder esoterischen Bewegungen vor Augen halten. Im Umgang mit uns selbst brauchen wir die alten Haltungen der Demut und des rechten Maßes. Nur dann werden wir einen Weg finden, uns mit uns auszusöhnen. Dann sagen wir Ja zu uns, so wie wir sind, und zugleich die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir innerlich weiter wachsen werden und immer mehr in die Gestalt hineingeformt werden, die sich Gott von uns gemacht hat.

P. Kazimierz Starzyk


Sonntag, 1. Februar 2026, 4. Sonntag im Jahreskreis
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe († Dr. Friederike Jeitler) LIVE-Stream

Montag, 02.02. – Mariä Lichtmess mit Blasiussegen
18:30 Uhr – Hl. Messe († Mutter Karoline Kirchner)
17:00 Uhr Familienrunde 1/Pfarrsaal
19:30 Uhr Liturgieausschuss

Dienstag, 03.02.
14:00 Uhr – Seniorenclub/Pfarrsaal

Mittwoch, 04.02.
8:00 Uhr – Hl. Messe († Alexander Bretter)

Donnerstag, 05.02. – Hl. Agatha
8:00 Uhr – Hl. Messe (Mara)

Freitag, 06.02. – Hl. Paul Miki und Gefährten
18:30 Uhr – Hl. Messe

Samstag, 07.02. – Monatlicher Gebetstag um geistliche Berufungen
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe

Sonntag, 8. Febuar 2026, 5. Sonntag im Jahreskreis
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe (Anliegen des Klemens-Komitees) – Live-Stream

Montag, 09.02.
18:30 Uhr – Hl. Messe
18:00 Uhr – MinistrantInnenstunde/Pfarrsaal

Dienstag, 10.02. – Hl. Scholastika
14:00 Uhr – Seniorenclub/Pfarrsaal
19:00 Uhr Familienrunde 2/Pfarrsaal

Mittwoch, 11.02. – Unsere Liebe Frau in Lourdes
8:00 Uhr – Hl. Messe (Ehre und Dank für die Mutter Gottes)

Donnerstag, 12.02.
8:00 Uhr – Hl. Messe (Victoria)

Freitag, 13.02.
18:30 Uhr – Hl. Messe
18:30 Uhr Familienrunde 3/Pfarrsaal

Samstag, 14.02. – Hl. Cyrill und Hl. Methodius
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe († Fam. Babich, Kellner, Grieß)

Sonntag, 15. Februar 2026, 6. Sonntag im Jahreskreis
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe († Maria Leimer) – LIVE-Stream


Worte der Zuversicht

Wenn einer voller Leben ist,
dann helfe er den Schwachen,
so mancher Mensch kann fröhlich sein,
so mancher kann nicht lachen.
Wenn einer viel sein Eigen nennt,
dann teil er`s mit den Armen,
so mancher lebt für sich allein,
so mancher braucht Erbarmen.

Aus Körnern und Reben wird Brot und wird Wein,
wir essen und trinken, der Herr lädt uns ein.
Aus: Lothar Zenetti SIEBEN FARBEN HAT DAS LICHT (Grünewald)


Papst Leo XIV zur Kindstaufe
 

Papst Leo XIV. hat am Sonntag zum Fest Taufe des Herrn in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan 20 Kinder getauft und sie damit in die katholische Kirche aufgenommen. In seiner Predigt unter den berühmten Fresken Michelangelos warb das katholische Kirchenoberhaupt für die Kindstaufe. Und er betonte: „Das ist das Sakrament, das wir heute für eure Kinder feiern: Weil Gott sie liebt, werden sie Christen, unsere Schwestern und Brüder.“

„Die Kinder, die ihr jetzt in den Armen haltet, sind zu neuen Geschöpfen geworden. So wie sie von euch Eltern das Leben empfangen haben, so empfangen sie nun auch den Sinn, es zu leben: den Glauben. Wenn wir wissen, dass etwas gut und wichtig ist, suchen wir es sofort für diejenigen, die wir lieben. Wer von uns würde Neugeborene ohne Kleidung oder Nahrung zurücklassen, in der Hoffnung, dass sie als Erwachsene selbst entscheiden, wie sie sich kleiden und was sie essen wollen? Meine Lieben, wenn Nahrung und Kleidung zum Leben notwendig sind, dann ist der Glaube mehr als notwendig, denn mit Gott findet das Leben Erlösung.“

Vatican News 11.01.2026

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