Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Die Liebe überwindet alles. Sie besiegt und überwindet selbst die schrecklichsten Dinge. War das Leben Jesu nicht schrecklich? Ist es nicht schrecklich, in einem Stall zur Welt zu kommen, nachdem man die Mutter überall abgewiesen hatte? Ist nicht schrecklich. was die Menschen diesem Jesus während seines Lebens und Sterbens angetan haben? Die Liebe Jesu erhöht jedoch dies alles. Seine Milde, seine Demut wandeln dies alles. Das dunkle Bild wird wunderschön und hell. Gott vergibt noch im Sterben und lächelt dem Menschen zu, der ihn tötet. Nur die Liebe hat solche umwandelnde und erlösende Kraft in sich, nur sie vermag Leben so fruchtbar zu machen. Die Liebe hat Vorrang vor allem und ersetzt alles. Durch die Liebe erreicht der Mensch Vollkommenheit. „Die Liebe ist das Band der Vollkommenheit“ (Kol 3, 14).
In diesen Tagen denken wir besonders an P. Klemens Hofbauer. Für ihn persönlich, für sein ganzes Leben war die Liebe zu Gott und den Mitmenschen das Fundament. Was zählt, ist die Liebe. Er glaubte, dass echte Liebe eine Verbindung zum Göttlichen erfordert, die sich in einem selbstlosen Dienst an anderen Menschen manifestiert. Diese Liebe ist nicht nur emotional, sondern auch eine Entscheidung, die das Handeln leitet. In seinen Predigten betonte er häufig, dass die Liebe zu Gott uns dazu befähigt, auch unsere Mitmenschen bedingungslos zu lieben.
Die Liebe sah er immer als eine zentrale Tugend. Deshalb engagierte er sich leidenschaftlich für die Bedürftigen und unterprivilegierten Menschen seiner Zeit. Sein Wirken in den Straßen in Warschau und Wien war geprägt von einem starken Gefühl der Nächstenliebe. „Wo Liebe herrscht, da ist Gott“, könnte sein Leitsatz sein, und damit forderte er jeden Einzelnen auf, aktiv zur Verbesserung des Lebens seiner Mitmenschen beizutragen. Diese Herausforderung gilt auch uns hier und heute: Was zählt, ist die Liebe. Möge er unser Fürsprecher beim Throne Gottes sein!
P. Kazimierz Starzyk

Bild mit KI erstellt
Sonntag, 15. März, 4. Fastensonntag
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe mit Chor und Orchester (Anliegen Klemens-Komitee) LIVE-Stream
Flohmarkt 09:00-16:00 Uhr
17:45 Uhr Kreuzweg
Montag, 16.03.
18:30 Uhr – Hl. Messe († Familie Prokop/Zohner)
18:00 Uhr – MinistrantInnenstunde/Pfarrsaal
Dienstag, 17.03. – Hl. Gertrud und Hl. Patrick
14:00 Uhr – Seniorenclub/Pfarrsaal
18:00 Uhr – Beichtabend der Firmlinge/Kirche
18:30 Uhr – Singrunde/Pfarrsaal
Mittwoch, 18.03. – Hl. Cyrill von Jerusalem, Bischof und Kirchenlehrer
8:00 Uhr – Hl. Messe († Marinko)
17:45 Uhr Kreuzweg
19:00 Uhr – Gesundheitsvortrag/Pfarrsaal
Donnerstag, 19.03. – Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria
8:00 Uhr – Hl. Messe († Josef Schrötter)
Freitag, 20.03. –
17:45 Uhr Kreuzweg
18:30 Uhr – Hl. Messe († Mütter Helene und † Gertrude)
19:30 Uhr – Spirituelles Singen/Kirche
Samstag, 21.03. –
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe († Josefa Kovarik)
Sonntag, 22. März 2026, 5. Fastensonntag
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe († Familie Prokop/Zohner) – Live-Stream
17:45 Uhr Kreuzweg
Montag, 23.03.
18:30 Uhr – Hl. Messe († Dr. Alfred Jeitler)
18:00 Uhr – MinistrantInnenstunde/Pfarrsaal
Dienstag, 24.03.
14:00 Uhr – Seniorenclub/Pfarrsaal
18:30 Uhr – PGR-Leitung/Pfarrsaal
Mittwoch, 25.03. – Verkündigung des Herrn
8:00 Uhr – Hl. Messe († Familie Sain)
17:45 Uhr Kreuzweg
Donnerstag, 26.03.
8:00 Uhr – Hl. Messe († Gerti Reimitz)
Freitag, 27.03. – Stadtwallfahrt
17:45 Uhr Kreuzweg
18:30 Uhr – Hl. Messe († Alexander Bretter)
Samstag, 28.03. –
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Hl. Messe († Bruder Johann Kirchner)
Sonntag, 29. März, Palmsonntag
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Pfarrgemeinde)
9:30 Uhr – Hl. Messe († Dr. Friederike Jeitler) mit Palmsegnung und Prozession – LIVE-Stream
17:45 Uhr Kreuzweg
Flohmarkt
für Bücher, Cd´s, und Kindersachen, auch Kinderkleidung.
Samstag, 14.3. 13-20 Uhr
Sonntag, 15.3. 9-16 Uhr
Kommen Sie stöbern, es wird etwas dabei sein!

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Drei Schlüsselwörter
Wie oft sagen wir einander Dank in der Familie? Es ist eines der
Schlüsselwörter des Zusammenlebens. „Bitte“, „Entschuldigung“, „Danke“: wenn man in einer Familie diese drei Worte sagt, kommt die Familie voran. „Bitte“, „Entschuldigung“, „Danke“. Wie oft sagen wir Dank dem, der uns hilft, uns nahe ist, uns im Leben begleitet? Oft nehmen wir alles selbstverständlich! Und das geschieht auch Gott gegenüber.
Aus: HAST DU EIN HERZ, DAS GROSSES WILL? ( Fastenexerzitien mit Papst Franziskus, Herder)
Fastensuppenessen
Am Sonntag, 8. März fand das traditionelle Fastensuppenessen, organisiert von der Familienrunde 2, wieder im Pfarrsaal statt. Ca. 70 Personen fiel die Wahl aus 16 köstlichen Suppen beim Buffet schwer. Der Reinerlös von 884 Euro kommt der Pfarrcaritas und der Pfarre zugute. Herzlichen Dank an alle, die die Suppen zubereitet haben, die am Sonntag mitgeholfen haben und natürlich auch denen, die für ein Schnitzel „bezahlt“ haben!
Christine und Helmut Sonntag

Bild: Christine Sonntag
Klemensfest
Am Sonntag, den 15.3, den Laetare Fastensonntag freuen wir uns auf das Fest unseres Hl. Klemens Maria Hofbauer. Wie schön, dass der Stadtpatron von Wien, ein Redemptorist, von der Kirchenmusik eines Wolfgang Amadeus Mozart so fasziniert war, dass er, gegen den Widerstand damaliger konservativer Kreise in der Kirche diese Hochämter in Wien zur Gestaltung von Festmessen durchsetzte. So dürfen wir ihm zu seinem Fest so eine Mozartmesse zur Aufführung bringen und laden alle zu diesem Fest herzlich ein, bei dem wir auch Kunstwerke unserer Pfarrkinder bestaunen dürfen und Klemensweckerl verteilt werden. Die ‚Missa solemnis‘ in C-Dur von Mozart entstand etwa ein Jahr nach der Komposition seiner berühmten ‚Krönungsmesse‘ und dürfte für den Ostergottesdienst 1780 im Salzburger Dom bestimmt gewesen sein. Sie verkörpert den damals vom Erzbischof gewünschten Typ der ‚Missa brevis‘, also einer Messkomposition, die insgesamt die Dauer von 25‘ nicht überschreitet, allerdings in der klanglichen Wirkung durch die relativ große Bläserbesetzung viel festlicher angelegt ist. Einem ernsten, getragenen Kyrie folgen die straffen, aber schwungvollen Sätze des Gloria und Credo. Das Sanctus wird von einem sehr melodiösen Hosanna getragen. Bemerkenswert ist das Benedictus, nicht wie üblich für ein Solistenquartett, sondern als vierstimmige Chorfuge gestaltet. Im Agnus musizieren, auch ganz außergewöhnlich, Solosopran mit den Holzbläsern und der Orgel, bevor im ‚dona nobis pacem‘ der Chor mit den Solisten flehentlich um Frieden bittet. (Zur Gabenbereitung erklingt die zu dieser Messe entstandene Kirchensonate C-Dur Kv 336, ein Stück für Streicher, Bläser und solistische Orgel.)
Johannes Kirchner im Namen Eures Chores der Marienpfarre
