GETAUFTE, DENKT DARAN!

Gedanken zum Nach.denken von Alfred Dietmaier, pens. Arzt und Pfarrgemeinderat


Christus lässt sich durch Johannes taufen und wird durch Gott als sein geliebter Sohn offenbart. Der heilige Geist kommt in Gestalt einer Taube auf ihn herab, denn Johannes taufte nur mit Wasser, Christus aber tauft mit dem heiligen Geist. Mit dem Fest der Taufe Christi endet die Weihnachtszeit, in der römisch-katholischen Kirche am Sonntag nach dem 6. Jänner. (Mk 1,9-1,11; Mt 3,13-3,17), Wien, Koptische Kirche der heiligen Jungfrau von Zeitoun

Die meisten von uns wurden bald nach der Geburt getauft. Nur wenige haben sich vollbewußt im Erwachsenenalter zu diesem Schritt entschieden, um in die Jesusgemeinschaft einzutreten.

Manchmal ist es gut, gewisse Erinnerungen aufzufrischen, um unsere Freude und Begeisterung des Christseins zu erneuern.

Was macht die Taufe mit uns, was geschieht uns dabei?

Durch das Taufgeschehen werden wir von jeder Schuld gereinigt, befreit und durch den Hl. Geist geheiligt.

Unser Menschsein geht mit einer Fehlerhaftigkeit einher, unsere Natur lässt sich unter gewissen Umständen ins Negative ziehen. Es sind Fehler, Schuld, Unterlassungen, Sünden, wenn wir die Mitmenschlichkeit verletzen und damit auch unsere Gottesebenbildlichkeit vergessen.

In der Taufe wird zeichenhaft die uns ohnehin innewohnende göttliche Würde bestätigt.

Reinigung und Heiligung sind verkettet, und in jeder Tauferneuerung frischen wir unseren innigen Gottesbezug auf. Wir sind Beschenkte, und daran sollten wir immer wieder denken, wenn uns Jesus auffordert, diese uns geschenkten Gaben- Talente, Fähigkeiten- mit anderen zu teilen.

Nach Bischof Stefan Oster, Passau, Über die Sakramente

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.