Gedanken zum Nach.denken von Alfred Dietmaier, pens. Arzt und Pfarrgemeinderat

Nach Jesu Tod und seiner Himmelfahrt erfasst die Jünger:innen zunächst Enttäuschung und Unsicherheit, wie es denn weitergehen würde.
Jesu Versprechen, den göttlichen Geist zu senden, machte sich im zunehmenden Verständnis seiner Sendung bemerkbar. Was hatten die Jünger nicht alles verwundert bei Jesus beobachtet, ohne die wahre Absicht, den Sinn dahinter zu begreifen.
Indem die Jünger zunehmend mehr verstanden, verspürten sie Begeisterung, Zuversicht und Mut, aus ihrer Lethargie auszubrechen und ihr eigenes Leben an Jesu Lebensstil auszurichten.
Pfingsten als Vermächtnis Jesu ist nichts für Sesselkleber und Ewiggestrige. Vielmehr ist die Geistsendung ein Auftrag, uns immer wieder dieser göttlichen Inspiration zu öffnen, um nicht in einem rückwärtsgewandten Stillstand oder in einer falsch verstandenen Tradition festzustecken.
Jesu ganzes Leben war Bewegung- mit einer auf Menschen und Gott orientierten Entwicklung:
Geht und verkündet, was ihr an Richtigem, Notwendigem und Gutem bei mir kennengelernt habt.
