Grüß Gott am Sonntag – Nr 16

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Willkommen im „Marienviertel“!

Seit über einem Jahr sind in das Gebiet der Marienpfarre über 370 Katholiken (darunter auch Familien) zugezogen; eine relative große Anzahl. In den nächsten Tagen erhalten alle diese Personen (bzw. Familien) einen Begrüßungs- und Willkommensbrief. Wir freuen uns auf ihren Zuzug in das „Marienviertel“ von Hernals. Mit diesem Brief werden auch ein kleines
Präsent und einige Informationen übermittelt. Mögen sich „Anknüpfungspunkte“ nach der Pandemie ergeben!

Das Problem der „Einsamkeit“ nimmt – auch und gerade befördert durch die vielen Einschränkungen im Zuge der Pandemie – enorm zu. Eine große Herausforderung auch für die Kirche mit ihren vielen Einrichtungen (wie die „Gesprächsinsel“ auf der Wiener Freyung, die gerade neue und erweiterte Angebote erstellt), so auch für manche Pfarren und die sozialen Dienste der Caritas. Wir sollten auch in der Nachbarschaftshilfe überlegen, wie wir hier kleine Zeichen der Aufmerksamkeit und „ein offenes Ohr“ setzen können – über telefonische Kontakte hinaus. Es ist mehr und mehr eine gesellschaftliche Herausforderung, wo wir uns als Christen angesprochen lassen sollen.

Die Lockdown-Maßnahmen wurden für Wien bis Anfang Mai verlängert. Das betrifft nicht unsere Gottesdienste, wohl aber viele andere Treffen, Runden und Feste. Die Maiandachten in unserer Marienkirche werden auch in diesem Jahr stattfinden; alles andere werden wir noch mitteilen.

Wir stehen in der Osterzeit. Wir schauen auf Jesus Christus. Er zeigt sich uns auch heute in verschiedenster Weise. Das dürfen wir wahrnehmen und davon sprechen.

Ich wünsche Ihnen die Erfahrung des mitgehenden Gottes!

Herzlichen Segensgruß!
Ihr Pater Lorenz Voith

Sonntag, 18. 4. – 3. Sonntag der Osterzeit
L 1: Apg 3,12a.13-15.17-19; L 2: 1 Joh 2,1-5a; Ev: Lk 24,35-48
8.00 Uhr – Hl. Messe – (pro populo)
9:30 Uhr – Hl. Messe – (für die Anliegen des Klemenskomitees) LIVE-Stream

Montag,  19. 4. – Hl. Leo IX., Papst
L: Apg 6,8-15; Ev: Joh 6,22-29
18:30 Uhr – Hl. Messe  (Bittmesse für Fam. Wagneder)  

Dienstag, 20. 4.
L: Apg 7,51 – 8,1a; Ev: Joh 6,30-35

Mittwoch, 21. 4. – Hl. Konrad; Hl. Anselm
L: Apg 8,1b-8; Ev: Joh 6,35-40
8:00 Uhr – Hl. Messe († Schwiegermutter Maria) 

Donnerstag, 22. 4.
L: Apg 8,26-40; Ev: Joh 6,44-51
8:00 Uhr – Hl. Messe († Rosa Landfahrer)

Freitag, 23. 4. – Hl. Adalbert, Hl. Georg
L: Apg 9,1-20; Ev: Joh 6,52-59
18:30 Uhr – Hl. Messe

Samstag, 24. 4. – Hl. Fidelis von Sigmaringen
L: Apg 9,31-42; Ev: Joh 6,60-69
18:00 Uhr – Marienstunde
18:30 Uhr – Vorabendmesse († Dr. Alfred Jeitler)

Sonntag, 25. 4. – Gebetstag für geistliche Berufe
L 1: Apg 4,8-12; L 2: 1 Joh 3,1-2; Ev: Joh 10,11-18
8.00 Uhr – Hl. Messe – (pro populo)   
9:30 Uhr – Hl. Messe –
(† Bruder Johann Kirchner) LIVE-Stream


Wir suchen eine Lernhilfe für Narjes.

Narjes ist die Tochter von Salim, der schon 2015 als Flüchtling nach Wien
gekommen ist. Seine Tochter Narjes und seine Frau Fatma sind vor ein paar Monaten aus einem türkischen Flüchtlingslager, wo sie fast 4 Jahre verbracht haben, nach Österreich gekommen. Narjes geht jetzt in die Vorschulklasse und bemüht sich sehr, wie mir die Frau Lehrerin gesagt hat. Sie braucht aber doch noch zusätzliche Hilfe. Sie bräuchte eine Helferin, die mit ihr einmal oder zweimal in der Woche einfache Sachen machen würde wie z.B.: zeichnen, Zahlen lernen, malen, basteln usw. Das Wichtigste ist aber, mit ihr zu sprechen und vielleicht einfache Spiele (mit Würfel) zu spielen. Wenn jemand Zeit hat und der kleiner Narjes helfen kann, wären die Eltern und auch ich sehr dankbar.

Bitte, melden Sie sich bei Rudi. Danke! 


Im heurigen, dem heiligen Josef gewidmeten Jahr stellt Papst Franziskus die Berufung dieses Heiligen ins Zentrum seiner Botschaft zum 58. Weltgebetstag. Sein Leben sei ein starkes Zeugnis für unseren Berufungsweg, gekennzeichnet durch die „drei Schlüsselwörter“ Traum, Dienst und Treue:

Traum: Gott zum Traum des eigenen Lebens zu machen und damit den geheimnisvollen Plänen Gottes nachzukommen.

Der bereitwillige Dienst als Antwort auf Gottes Ruf: die wache und aufmerksame Sorge für die ihm anvertrauten Menschen.

Treue: Berufung muss sich im alltäglichen Leben bewähren und reift nur in derTreue eines jeden Tages.

GEISTLICHE BERUFE: Diözesanpriester – Ständiger Diakon – Ordensfrau – Ordensmann (in einer kontemplativen oder apostolischen Gemeinschaft) – Mitglied in einem Säkularinstitut.


Dieses Jahr am 25. April  – dem Tag des Gebetes für geistliche Berufe – wollen wir besonders für geistliche Berufe beten und zwar für Ständige Diakone. Das ist eine Aktion des Diakonen-Institutes, die wir „fünf Diakone des Pfarrverbandes“ unterstützen wollen.

Aus der Apostelgeschichte wissen wir, dass Diakone Männer des Glaubens und vom hl. Geist erfüllt waren und somit viele gute Zeichen des Glaubens, der Liebe und der Verkündigung gesetzt haben. Dieses Amt ist dann bis zum 2. Vatikanischen Konzil in vielen Ländern des Westens verschwunden. Es ist schon 50 Jahre her, seitdem der erste Diakon in unserer Erzdiözese Wien geweiht worden ist. Ein ständiger Diakon ist ein verheirateter oder lediger Mann, der aus dem Volk kommt und im Volk lebt. Unser Bischof Kardinal Christoph Schönborn sagt, dass „der Diakon auch als das ‚Auge‘ oder die ‚Hand des Bischofs‘ bezeichnet, der die wichtige Verbindung zwischen dem Volk und seinem Bischof lebendig erhält.“

Liebe Männer, habt Mut, und liebe Frauen, ermutigt euere Männer! So können wir gemeinsam als Familie – die das Fundament der Kirche und der Gesellschaft ist – in dieser Welt Jesus Christus und sein Evangelium in der Liturgie und besonders in der Caritas verkündigen. Dafür beten wir: „Du Hirte meiner Seele, führe mich den Weg, der mir guttut, einen Weg, den ich selbst auch gehen kann, tritt für mich ein, wenn ich versage und lass mich bei dir geborgen sein,“

NB! In unserem Pfarrverband bei den Gottesdiensten werden am 25. April die ständigen Diakone predigen!

Rudi, Diakon

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