Grüß Gott am Sonntag – Nr 7

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Das Wort Karneval hat mit dem lateinischen „carne vale“ zu tun, „Fleisch, lebe wohl“. Diese Tage bilden das Finale des Karnevals, des Faschings, wie er bei uns heißt. Vor der 40-tägigen Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt, wird nochmals ausgiebig Fasching gefeiert. In diesem Jahr ist aber vieles anders. Die Bälle, viele Faschingstreffen auch in Pfarren, Umzüge, etc. wurden wegen Corona gestrichen.

Aschermittwoch: Seit der Synode von Benevent 1091 gibt es den Brauch, die Asche aus den Jubelzeichen des „Palms von gestern“, vom vergangenen Palmsonntag zu gewinnen. Mit der Asche wird auch an die eigene Vergänglichkeit gedacht; zugleich auch ein Hinweis auf die innere Umkehr, das „Reinemachen“, den „Neubeginn“ in jedem Jahr.

Ich wünsche uns allen die rechte Gesinnung in der kommenden Fastenzeit; zugleich mögen wir auch Stück für Stück das
bedrohliche „Corona-Virus“ aus unserer Mitte verdrängen.

Die Fastensonntage wollen wir in diesem Jahr liturgisch auch mit entsprechenden Symbolen bei den Gottesdiensten begleiten.
Danke für Ihre Verbundenheit und Ihren Beitrag für die Marien-kirche!

Einen herzlichen Segensgruß!

Ihr Pater Lorenz Voith

Sonntag, 14. 2. – 6. Sonntag im Jahreskreis
L 1: Lev 13,1-2.43ac.44ab.45-46; L 2: 1 Kor 10,31 – 11,1; Ev: Mk 1,40-45
8.00 Uhr Hl. Messe – (pro populo) 
9:30 Uhr Hl. Messe –
(† Fam. Lange Alexander u. Rosa; für die Anliegen des Klemenskomitees) – LIVE-Stream

Montag,  15. 2.
L: Gen 4,1-15.25; Ev: Mk 8,11-13
18:30 Uhr – Hl. Messe  († Eltern; † Fam. Prokop und Zohner)

Dienstag, 16. 2.
L: Gen 6,5-8; 7,1-5.10; Ev: Mk 8,14-21

Aschermittwoch, 17. 2.
L 1: Joël 2,12-18; L 2: 2 Kor 5,20 – 6,2; Ev: Mt 6,1-6.16-18       
18:00 Kreuzweg
18:30 Uhr – Hl. Messe
(† Marion Kettler; für die Armen Seelen) LIVE-Stream

Donnerstag, 18. 2.
L: Dtn 30,15-20; Ev: Lk 9,22-25
8:00 Uhr – Hl. Messe  († Mutter)

Freitag, 19. 2.
L: Jes 58,1-9a; Ev: Mt 9,14-15
18:00 Uhr Kreuzweg
18:30 Uhr – Hl. Messe (für Armen Seelen)

Samstag, 20. 2.
L: Jes 58,9b-14; Ev: Lk 5,27-32
17:30 -18:00 Uhr – Beicht- und Aussprache-Möglichkeit
17:45 Uhr – Novenenandacht
18:30 Uhr Vorabendmesse (auf besondere Meinung)

Sonntag, 21. 2. – 1. Fastensonntag
L 1: Gen 9,8-15; L 2: 1 Petr 3,18-22; Ev: Mk 1,12-15
8.00 Uhr Hl. Messe – (pro populo) 
9:30 Uhr Hl. Messe –
(Fam. Gabriel Vanko) – LIVE-Stream
18:00 Uhr Kreuzweg

Masken

In der Faschingszeit ist es Brauch, eine Maske  zu tragen, um nicht erkannt zu werden. In der Faschingszeit ist es erlaubt, über die „Großen“ zu lachen und sie auszulachen. Die Maske bietet  Schutz. Eine Maske außerhalb der Faschingszeit zu tragen, ist nicht lustig und nicht „normal“. Das Gesicht zu verbergen war nicht erlaubt, besonders, wenn man in ein Amtshaus oder vielleicht auf die Bank gegangen ist. In dieser Zeit müssen wir alle eine Maske tragen, um uns und andere zu schützen. Die Masken, wird uns gesagt, schützen uns und unsere Gesundheit vor diesem gefährlichen Virus. Die Maske verdeckt Mund und Nase, aber nicht unsere Augen. Die Augen zu bedecken wäre katastrophal.

Wie sieht die Maske aus, die unsere Seele und unser Herz beschützt? Wie ist die Qualität, und aus welchem Material ist sie? Wie gesund sind unsere Seelen und unsere Herzen? Wie können wir die Gesundheit unseres Herzens beschützten? Sind die Augen unseres Herzens maskiert?

Am Aschermittwoch „fallen unsere Masken“. Wir sollen dann die Masken aufsetzen, die unsere Seelen und Herzen beschützten. Diese Masken sind: das Gebet, die gute Tat, das Fasten verschiedener Art, die Friedensstiftung, das Verzeihen, ein schon lang aufgeschobener Anruf und vieles mehr.

„Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, . Du aber, wenn du betest, geht in deine Kammer,. Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht,… und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“

Mt 6, 2, 5, 16, 18b

KREUZWEGANDACHTEN  IN DER MARIENKIRCHE

Mittwoch, Freitag und Sonntag jeweils um 18:00 Uhr
„Kehre um und glaube an das Evangelium!“

Mut zur Umkehr

Ich war 15 Jahre, als ich einen Diebstahl beging.
Weil ich Schulden hatte,
stahl ich meinem Vater ein goldenes Armband,
um die Schuld zu bezahlen.

Aber ich konnte die Last meiner Schuld nicht ertragen.
Als ich  vor ihm stand,
brachte ich vor Scham den Mund nicht auf.
Ich schrieb also mein Bekenntnis nieder.

Als ich ihm den Zettel überreichte,
zitterte ich am ganzen Körper.
Mein Vater las den Zettel,
schloss die Augen und dann
zerriss er ihn.
„Es ist gut“, sagte er noch.
Und dann nahm er mich
in die Arme.
Von da an
hatte ich meinen Vater noch viel lieber.

Mahatma Gandhi berichtet aus seinem Leben

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