+ GR Pater Josef Newald CSsR

Am 26. September verstarb P. Josef Newald im 93. Lebensjahr. Nachfolgend eine kurze Zusammenstellung aus seinem langjährigen Leben und segensreichen Wirkens. Seit März 2019 ist er Mitglied der Kommunität Hernals.

Pater Josef Newald , Redemptorist (*6. November 1928 + 26.September 2021)

Josef wurde am 6. November 1928 in Ladendorf (Bezirk Mistelbach/NÖ) geboren. Er wuchs mit seinem Bruder (Franz) und einem Ziehbruder (seinem Cousin Karl Schuppler) auf.

Das Gymnasium absolvierte er in Lundenburg und in Laa a.d. Thaya. In den letzten Monaten des II. Weltkrieges wurde er als Luftwaffenhelfer eingesetzt. Nach der Matura 1948 trat er in das Noviziat der Redemptoristen ein und legte am 15. August 1949 die erste Profess ab. Anschließend absolvierte er an der Ordenshochschule Mautern/Steiermark sein Theologiestudium. Am 18. Juli 1954 wurde er in Mautern zum Priester geweiht. Auf Wunsch der Ordensleitung studierte Josef bis 1960 an der Universität Wien Mathematik und Physik. Von 1960 bis 1962 war er jeweils für ein Jahr als Kooperator in Puchheim und in Innsbruck tätig, bevor er anschließend bis 1969 im Gymnasium Katzelsdorf/L. Mathematik und Naturlehre unterrichtete und auch als Präfekt im Juvenat eingesetzt wurde.

Von 1970 bis 1975 (Eggenburg) und von 1975 bis 1983 (Innsbruck) war P. Newald als Glaubensmissionar im Einsatz. In dieser Zeit wirkte er an 25 Missionen in Österreich und Südtirol mit. Innsbruck wurde ab Mitte der 70er-Jahre seine neue Heimat. Nach einer Ausbildung für Krankenhausseelsorger in Heidelberg, wirkte er von 1983 bis zur Pensionierung 2002 als Klinikseelsorger in Innsbruck und im LKH Natters, davon zehn Jahre als Leiter des Seelsorgeteams. Mit viel Empathie war er für die Kranken da; die MitarbeiterInnen und Ärzte in der Klinik waren ihm dabei auch ein großes Anliegen. 

Mehrere Jahre war P. Newald auch Vikar und Ökonom der Klostergemeinschaft. Neben den anderen Aufgaben wirkte er auch noch bis 2018 als Seelsorger in der „Gesprächsoase“, sowie als Beichtpater in der Herz-Jesu-Kirche.

Von 2002 bis 2012 war P. Newald an jedem Wochenende als Aushilfspriester und Vikar im Pitztal eingesetzt. Gerne fuhr P. Josef in diese Tiroler Gemeinden; viele Freundschaften wurden in diesen Jahren geschlossen.

Nach Auflösung der Kommunität Innsbruck, wollte er auf eigenen Wunsch hin seinen Lebensabend in Wien-Hernals verbringen. Mit großer Offenheit wurde er empfangen und konnte auch von Zeit zu Zeit in der Marienkirche mithelfen. Das 65-jährige Priesterjubiläum wurde im August 2019 groß gefeiert. Zahlreiche Erkrankungen (darunter auch an Covid-19) erfassten ihn in den letzten 15 Monaten; mehrere Krankenhausaufenthalte waren notwendig. Sein „Lebenswílle“ blieb stark. Er war stets interessiert an den Neuigkeiten in den Medien, sowie an klassischer Musik und den Opernaufführungen, …eines seiner Hobbys.

Seine Familie, darunter besonders seine Neffen und Nichten, waren ihm sehr wichtig; er hielt Kontakt, feierte Feste mit und erzählte gerne darüber.

Den Mitbrüdern, den Angestellten und Hauspflegern der Caritas, dem Hausarzt und dem Neffen Andreas Newald, sei für ihre Begleitung durch die letzten Monate besonders gedankt.

Nach der Einlieferung in Krankenhaus am 25. September, verstarb P. Newald am Vormittag des 26. September plötzlich und – für viele von uns überraschend – im 93. Lebensjahr. Der HERR schenke ihm die Erlösung in Fülle!

Wir begleiten P. Josef Newald am Montag, den 11. Oktober 2021, um 13:00 Uhr zur letzten Ruhestätte am Friedhof in Hernals (Grabstätte der Redemptoristen). Anschließend findet in der Marienkirche (1170 Wien, Clemens Hofbauer-Platz) um 14:15 Uhr das Requiem statt.

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