Grüß Gott am Sonntag – Nr 26

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Vor wenigen Tagen fuhr ich mit der 43-er Straßenbahn in die City. Ich beobachte meine Mitreisenden. Kaum jemand war nicht mit seinem Handy beschäftigt; außer einige Kleinkinder. SMS wurden getippt, einige schauten sich Filme oder Nachrichten an, … schon bemerkenswert.

Von Papst Franziskus kommt die folgende Beobachtung: „Was würde geschehen, wenn wir die Bibel genauso behandelten wie unser Smartphone? Wenn wir sie mehrmals am Tag aufschlagen würden, wenn wir die in der Bibel enthaltenden Botschaften Gottes so lesen würden, wie wir die Meldungen auf dem Handy lesen?“

Gerade die Zeit der Sommerwochen lädt uns ein, das eine oder andere Mal auch neu im „Buch der Bücher“ zu blättern. Und noch etwas: Es ist heute möglich, die Tagzeitenliturgie, die Hl. Schrift und andere interessante Texte, auch am Handy zu lesen. Kostenlos und ganz einfach. Probieren wir das neu. Wenn Sie Einstellungshilfen brauchen, so bitte bei uns melden!

Die Bibel gibt es, weil Menschen ihre Erfahrungen mit Gott festgehalten und weitergegeben, ihren Glauben bezeugt und ihre Hoffnung schriftlich Ausdruck gegeben haben. Wer die Hl. Schrift liest, wendet sich also nicht nur schöner und interessanter Literatur zu, sondern in erster Linie tritt er ein in die Gemeinschaft der Glaubenden durch viele Jahrtausende. Und somit wird es „Wort Gottes“.

Bitte beachten Sie die Einladung zu einer Solidaritäts-Spende für die Diözese Varanasi (Indien), die Heimat unseres Kaplans John Britto! Danke!

Danke auch für jede Spende, die wir noch immer benötigen; die „Corona-Zeit“ ist leider noch nicht abgeschlossen!  Danke an Alfred Dietmaier, der seit einigen Wochen immer wieder meditative Texte verfasst hat; die „Gedanken zu Maria“ finden Sie in einem Folder am Schriftenstand aufgelegt.

Ihnen alle wünsche ich erholsame Sommerwochen – zu Hause, unterwegs, in Begegnung und Einkehr! Mögen auch alle unsere schwer kranken und betagten Mitchristen die nötige Zuwendung erhalten!

Einen herzlichen Segensgruß!
Ihr Pater Lorenz Voith


Samstag, 10. 7. – Hl. Knud, Hl. Erich, Hl. Olaf
L: Gen 49,29-33; 50,15-26a; Ev: Mt 10,24-33
18:30 Uhr – Vorabendmesse († Bitt und Dankemesse) († Max und Fritz)

Sonntag, 11. 7. – 15. Sonntag im Jahreskreis
L 1: Am 7,12-15; L 2: Eph 1,3-14; Ev: Mk 6,7-13
8:00 Uhr – Hl. Messe – (pro populo)
9:30 Uhr – Hl. Messe – († OSSR) – LIVE-Stream

Montag, 12. 7.
L1: Ex 1,8-14.22; Ev: Mt 10,34 – 11,1
18:30 Uhr – Vorabendmesse  (Für die armen Seelen)

Dienstag, 13. 7. – Hl. Heinrich II. und Hl. Kunigunde
L: Ex 2,1-15a; Ev: Mt 11,20-24

Mittwoch, 14. 7. Hl. Kamillus von Lellis,
L: Ex 3,1-6.9-12; Ev: Mt 11,25-27
8:00 Uhr – Hl. Messe († Mag. Gertraude Haring)

Donnerstag, 15. 7. – Hl. Bonaventura, Ordensmann
L: Ex 3,13-20; Ev: Mt 11,28-30
8:00 Uhr – Hl. Messe († OSSR)

Freitag, 16. 7. –
Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel
L: Ex 11,10 – 12,14; Ev: Mt 12,1-8
18:30 Uhr – Hl. Messe († Tanten und Onkeln)

Samstag, 17. 7.
L: Ex 12,37-42; Ev: Mt 12,14-21
18:30 Uhr – Vorabendmesse († Mate Šain)

Sonntag, 18. 7. – ERLÖSERFEST DER REDEMPTORISTEN
L 1: Jer 23,1-6; L 2: Eph 2,13-18; Ev: Mk 6,30-34
8:00 Uhr – Hl. Messe – (pro populo)
9:30 Uhr – Hl. Messe – (für die Anlieges des Klemens Komitees)  LIVE-Stream

Montag, 19. 7.
L: Ex 14,5-18; Ev: Mt 12,38-42
18:30 Uhr – Hl. Messe  († Mathilde und Wolfgang)

Dienstag, 20. 7. – Hl. Margareta, Jungfrau, Märtyrin und Hl. Apollinaris, Bischof, Märtyrer
L: Ex 14,21 – 15,1; Ev: Mt 12,46-50

Mittwoch, 21 7. Hl. Laurentius von Bríndisi, Ordenspriester
L: Ex 16,1-5.9-15; Ev: Mt 13,1-9
8:00 Uhr – Hl. Messe († Eltern Herwig und Alois Schalk)

Donnerstag, 22. 7. – Hl. Maria Magdalena
L: Hld 3,1-4a oder 2 Kor 5,14-17; Ev: Joh 20,1-2.11-18
8:00 Uhr – Hl. Messe († Bruder Hermann)

Freitag, 23. 7. – Hl. Birgitta von Schweden
L: Gal 2,19-20; Ev: Joh 15,1-8
18:30 Uhr – Hl. Messe (für die Armen Seelen)

Samstag, 24. 7. – Hl. Christophorus und Hl. Scharbel Mahluf
L: Ex 24,3-8; Ev: Mt 13,24-30
18:30 Uhr – Vorabendmesse († Dr. Alfred Jeitler)

Sonntag, 25. 7. – 17. Sonntag im Jahreskreis
L 1: 2 Kön 4,42-44; L 2: Eph 4,1-6; Ev: Joh 6,1-15
8:00 Uhr – Hl. Messe – (pro populo)
9:30 Uhr – Hl. Messe – († Familie Jilg und Seidler ) LIVE-Stream


Nachschau auf das Patrozinium „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“

Am 27. Juni wurde der Namenstag unserer Marienkirche gefeiert. Am festlichen Gottesdienst nahmen „corona-bedingt“ knapp 150 Personen teil. Abgeschlossen wurde der Gottesdienst mit einer Prozession mit der mit Blumen geschmückten Gnadenikone zum Clemens Hofbauer-Platz. Nach der kirchlichen Feier wurde das „Sommerfest“ der Marienpfarre im Klostergarten im Rahmen eines Frühschoppens fortgesetzt. P. Lorenz Voith dankte allen, die im sog. „Corona-Jahr“ ihre Verbundenheit in vielfacher Weise gezeigt haben. „Zugleich wollen wir die Mutter von der Immerwährenden Hilfe bitten, uns in der vor uns liegenden Zeit zu begleiten: die Marienpfarre und alle, die hier wohnen und arbeiten, die Kranken, Einsamen, die Familien mit ihren Kindern sowie alle, die im sozialem und pastoralen Dienste stehen und wirken. Danke auch an alle, die dieses gelungene Fest vorbereitet und gestaltet haben“!

Hilfe für Varanasi (Indien)

Unser Aushilfskaplan John A. Britto wird im August in seine Heimat Indien fliegen und dabei neben seiner Familie, auch die Heimatdiözese Varanasi besuchen. John Britto ist zweimal geimpft und wird sich den scharfen Einreisebestimmungen stellen.

Die Diözese Varanasi ist durch die Corona-Pandemie besonders betroffen und hilft auf vielfältige Weise den vielen armen Familien. Die Infektionsrate fiel in den letzten Wochen wieder; die Impfungen konnten verstärkt werden. Zurück bleiben viele persönliche und wirtschaftliche Langzeitschäden. Millionen Menschen sind als Tagelöhner aus den Städten in ihre Dörfer zurückgekehrt. Viele haben ihre Arbeit und damit die Lebensgrundlage für ihre Familien verloren. Auch hier hilft die Kirche mit regelmäßigen Lebensmittel- und Medikamentenspenden. Das Sozialzentrum ist täglich mit tausenden Hilfesuchenden konfrontiert. Die Schulen beginnen langsam wieder ihren durch Monate unterbrochenen Betrieb.

Die Marienpfarre, die Redemptoristen und das St. Klemens Hofbauer-Komitee unterstützen seit über 3 Jahren die pastorale und soziale Arbeit in Varanasi. Bitte helfen Sie mit einer Spende! Wir wollen die gesammelten Spenden Kaplan John Britto mitgeben! Vgl. Sammlung am 10./11. Juli, Opferstock in der Kirche sowie das Spendenkonto der
Marienpfarre: AT35 1100 0004 5250 7700.

Maria, „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“

Die Verehrung der Gottesmutter ist uns Redemptoristen ein wichtiges Anliegen. Mit großer Wertschätzung blicken wir dabei auf


eine Ikone, in welcher uns Maria unter dem Titel „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ begegnet. Es handelt sich um ein Bild, das vermutlich im ausgehenden 14. Jahrhundert auf der Insel Kreta entstand. Es war später nach Rom gekommen, und wurde im Jahre 1866 von Papst Pius IX. unserer Kongregation anvertraut. Heute finden sich Kopien dieses Bildes überall, wo Redemptoristen leben und wirken. Auch über die missionarische Tätigkeit unserer Gemeinschaft erhielt und erhält es weite Verbreitung. Das Fest selbst wird am 27. Juni gefeiert.

Man kann wohl zurecht sagen, dass die „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ eines der bekanntesten Marienbilder weltweit ist. Das Original befindet sich in der Kirche Sant’
Alfonso in Rom.

Auch unsere Marienkirche erhielt (1889) mit ihrer Weihe den Namen „Maria, Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ und eine der „Original-Ikonen“ übergeben. Seit 2016 finden in der Regel an jedem 27. des Monats „Stadtwallfahrten“ zur Marienkirche statt. An jedem Samstag wird vor der Vorabendmesse die „Novenen-Andacht“ gehalten.


Am 15.6.2021 traf sich die fast vollzählige Familienrunde 2 unter Beachtung der 3G-Regel zu einem gemütlichen Beisammensein im Klostergarten. Nach langer Zeit war dies mit den gemilderten Coronabestimmungen endlich wieder möglich. Da wir so manchen von uns seit Monaten nicht mehr gesehen haben, gab es bei Speis und Trank natürlich viel zu erzählen. Auch der angenehme Sommerabend trug zur guten Stimmung bei.

Foto: Kratochvil

Christine und Helmut Sonntag


Sommerfest der Jugend

Bei herrlichem Sommerwetter erfolgte letzten Sonntag, dem 12. 6. das Sommerfest der Jugend
Marienpfarre. Gemeinsam verbrachten die Jugendlichen einen schönen Abend mit tollen Gesprächen und gutem Essen. Neben gegrillten Würstel und Gemüse, erfreuten sich alle auch an den
mitgebrachten Salaten und Nachspeisen der Jugendlichen. Besondere Freude bereitete auch der
Besuch alter Jungscharkinder und -leiter. Wir haben uns sehr gefreut, uns wieder im Hof treffen und
miteinander gemütlich und ohne viel Abstand reden und sich austauschen zu können. Es war so spannend und schön, dass niemand von uns ein einziges Foto mit dem Handy gemacht hat.

Die Leiter der Jugend wünschen den Jugendlichen und allen anderen einen schönen Sommer und freuen sich schon auf ein Wiedersehen im Herbst!

Kathi Schuch


ERSTKOMMUNION 2021

Fotos: WAWA


Rückblick – Lange Nacht der Kirchen


Fronleichnam

Fotos: Kratochvil

Aus dem Orden und Kloster

Unser Senior, P.Josef Newald, kehrte vor wenigen Tagen nach siebenwöchigem Krankenhausaufenthalt wieder zurück ins Haus. Es geht ihm den Umständen entsprechend wieder besser; ab sofort erhält er dreimal täglich eine Heimhilfe. Wir wünschen ihm eine gute Genesung und neue Kräfte!

Die neuen KLEMENSBLÄTTER sind kostenlos beim Kircheneingang zum mitnehmen aufgelegt.

FÖDERATION NORD-WEST EUROPA

Derzeit arbeiten die Provinzen Wien-München (Österreich und Süddeutschland), St. Clemens (Norddeutschland, Holland, Flandern und Schweiz), Dublin (Irland) und London (Großbritannien) an einer Föderation „Nord-West-Europa“. Diese soll in den nächsten Jahren dann offiziell errichtet werden. Insgesamt gehören diesen vier Provinzen derzeit knapp 270 Mitglieder (Patres, Brüder, Studenten) an. Die Provinzen in der Föderation bleiben selbstständig, werden aber auch durch einen „Föderationsrat“
personell und strategisch geleitet.


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