ER KLOPFT IMMER WIEDER AN

Weihnachtliche Meditation von Alfred Dietmaier, pens. Arzt und Pfarrgemeinderat

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In dieser adventlichen Zeit meines Suchens und sehnsüchtigen Wartens kommt Gott in die Mitte unserer weltlichen Dunkelheit. Gott will auch in mir Mensch werden!

Was habe ich am Weg zu SEINER und meiner Menschwerdung inzwischen an Freuden und Verwundungen (mit)erlebt?

Bin ich am Jahresende 2021 bei der „Krippe“ angekommen oder wurde ich irgendwann durch eine persönliche Grenze aufgehalten?

Wenn wir Jesus in den Bibeltexten begleiten, entdecken wir ihn dienend in den Niederungen des menschlichen Alltags überall dort, wo es um die Chancen für einen Neuanfang geht.

Jesus sieht uns aus den unterschiedlichen menschlichen Gesichtern an, die allesamt Kinder Gottes sind. Enttäuschte oder verwundete, verunsicherte, abweisende oder erwartungsvolle Menschen sind dabei. Manche dieser Begegnungen empfinden wir selber als Zumutung, ohne aber zu wissen, welche Sorgen das Herz dieser Mitmenschen verschüttet haben und die auf Heilung warten.

Wie war das in der biblischen Weihnachtsgeschichte mit dem unterschiedlichen Verhalten der Wirte, der Hirten, von Herodes oder auch von den Magiern gegenüber Maria und Josef?

Hat sich seit damals bezüglich gelebter oder verweigerter Mitmenschlichkeit viel verändert? Wo stehe ich?

Weihnachten ist eine Gelegenheit, mich für Jesus zu öffnen und sein lebendiges Wort in mir wachsen zu lassen. Wir brauchen keine Angst haben! Denn im Vertrauen auf die Gottesliebe werden wir heilsame Kraft für die Nächstenliebe schöpfen!

Auch wir können uns wie Jesus verschenken und unser Leben teilen!

Bild: Evang. Kirche DE

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