Grüß Gott am Sonntag – Nr. 22. – 2024

2. Juni 2024 9. Sonntag im Jahreskreis

„Grüß Gott am Sonntag“ als pdf Download


Manchmal kann Jesus auch ziemlich zornig und aufgebracht sein. So im Evangelium des heutigen Sonntags. Die Pharisäer  werden einmal mehr zurechtgewiesen. Viele Pharisäer wussten sich als die getreuen Vertreter der „reinen Lehre“, d.h. für die Einhaltung aller Vorschriften und Gebote. Mich erinnert das an einige  Sekten, die unserer Kirche vorwerfen, dass wir uns nicht mehr an die „reine“ Heilige Schrift halten; wir sind viel zu offen, … und dann noch die vielen Rituale, Feierformen, Heiligenfeste, etc. Ja, unsere Kirche hat einen weiten Bogen, wo diese Formen Platz haben; dazu gehören auch Wallfahrten, die Marienverehrung, uam. In der Kirche haben auch „Verrückte“ und „Heilige“, sowie die sog. „Normalbürger“ und auch Quere und „Nicht-Perfekte“ Platz. In diesem Sinne handeln wir wie Jesus: Es geht vor allem um den Menschen – auch in seiner Not. Die Kirche ist in diesem Auftrag unterwegs, …!

Ich lade Sie herzlich zur Teilnahme an der LANGEN NACHT DER KIRCHEN ein: in die Marienkirche, oder auch in Kirchen in anderen Teilen der Stadt! Danke dem Team rund um Diakon Johannes Kirchner und Diakon Rudi Mijoc für die Gestaltung des Abends in unserer Kirche.

Danke an alle, für das Mittragen unserer Gemeinde, die Initiativen, wie für die Spenden! Wir freuen uns auch schon auf die „Aufnahme“ von neuen Ministranten; ein Termin im Juni muss noch festgehalten werden.

Einen herzlichen Segensgruß!
Ihr Pater Lorenz Voith, im Namen des Pastoralteams


Montag, 03.06. – Hl. Karl Lwanga und Gefährten
L: 2 Petr 1,2-7; Ev: Mk 12,1-12
17:00 Uhr Familienrunde 1
18:30 Uhr – Hl. Messe (zum Dank und für alle Seelen)

Dienstag, 04. 06.
L: 2 Petr 3,12-15a.17-18; Ev: Mk 12,13-17
14:00 Uhr Seniorenclub (Pfarrsaal) Vortrag von Apotheker Dr. Mühlbacher
über den „Mikronährstoffmangel durch gängige Arzneimittel“.
18:30 Uhr Singrunde (Kirche)
19:30 Uhr PGR-Sitzung (Pfarrsaal

Mittwoch, 05. 06. – Hl. Bonifatius.
L: 1 Petr 1,18-25; Ev: Mk 10,32-45
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Armen Seelen)

Donnerstag, 06. 06. – Hl. Norbert von Xanten
L: 2 Tim 2,8-15; Ev: Mk 12,28b-34
8:00 Uhr – Hl. Messe (für die Armen Seelen)

Freitag, 07.06. – Heiligstes Herz Jesu – Lange Nacht der Kirchen
8:00 Uhr – Hl. Messe († Cousin, Eltern und Schwiegereltern)
L 1: Hos 11,1.3-4.8a.c-9; L 2: Eph 3,8-12.14-19; Ev: Joh 19,31-37
9:00-10:30 Uhr Caritassprechstunde
16:00 – 23.00 Uhr Lange Nacht der Kirchen HIER MEHRLIVE STREAM
Die 18:30 Uhr Messe entfällt!

Samstag, 08. 06. – Unbeflecktes Herz Mariä
L: 2 Tim 4,1-8; Ev: Lk 2,41-51
15:00 Uhr Familienrunde 4 (Pfarrsaal und Garten)
17:45 Uhr Novenenandacht
18:30 Uhr – Vorabendmesse († Elisabeth)


„Die Überraschung des Lebens“ Kampagne für schwangere Frauen in Not

Vielen herzlichen DANK im Namen von aktion leben  für die großartige Beteiligung der Pfarrgemeinde an der Spendenaktion anlässlich des „Tag des Lebens – Die Überraschung des Lebens!“ am Sonntag, 26. Mai und zur Stadtwallfahrt am 27. Mai. Wir können die stolze Summe von 702 Euro übergeben. Mit diesem Geld kann in der Schwangerenberatungsstelle von aktion leben Schwangeren und Mütter in Not geholfen werden. Nähere Information auch unter www.aktionleben.at

Christine und Helmut Sonntag


Verkündigung in religiös unmusikalischer Welt

Viele engagierte Christen machen immer häufiger die Erfahrung, nicht verstanden zu werden. Mit dem, was ihr Leben und Glauben ausmacht, was Quelle, Mitte und Ziel des Daseins ist. Ist das nicht oft auch so in der eigenen Verwandtschaft, bei Kollegen, …?

Nicht Ablehnung oder Desinteresse schlagen uns    entgegen, sondern Unverständnis. Und es geht auch nicht um schwierige Theologie, der viele nicht mehr folgen können, nicht um konfessionelle Spitzfindigkeiten, nicht um Worte wie Gnade oder Erlösung, die für viele inhaltsleere Begriffe sind, sondern viel elementarer um das Glauben-können. In einem Gespräch (2004) mit dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger, sprach der Philosoph Jürgen Habermas, dass wir (im Westen) in einer „religiös unmusikalischen“ Welt leben.

Als Christ nicht verstanden zu werden – diese Erfahrung ist so alt wie das Christentum selbst. Jesus muss diese Erfahrung immer wieder machen: In seiner Heimatstadt Nazareth, wo seine Botschaft nicht geglaubt wird und er keine Wunder wirken kann. Im Kreis der Familie, die ihn am   liebsten nach Hause holen möchte, da er so viel Aufmerksamkeit erregt. Nach der Brotrede, die der Evangelist Johannes aufgezeichnet hat und nach der sich bis auf wenige alle seine Anhänger von ihm abwenden. Der christliche Glaube war nie – auch wenn manche mit einem verklärten Blick auf die Vergangenheit anderes behaupten – ein Massenphänomen. Auch dann nicht, als achtzig und mehr Prozent Mitglied einer Kirche    gewesen sind. Ist Österreich heute noch ein christliches Land, da über 60% der Bevölkerung noch katholisch sind? Gerade am Land sehen wir noch Teile einer sog. „Volkskirche“, besonders bei Feiern, Festen usw. Aber in den Städten, auch in Hernals, sind wir zur Minderheit geworden.

Der britische Philosoph und Mathematiker Alfred North Whitehead (1861–1947) hat einmal gesagt: „Die moderne Welt hat Gott verloren und sucht ihn“. Sucht sie ihn wirklich?

Und dennoch: Auch wenn die Rahmenbedingungen so sind, bleibt uns nichts anderes, als Gottes Wort zu säen. Und auch wenn nur ein verschwindend kleiner Bruchteil auf guten Boden fällt, bringt er hundertfache Frucht.


Herz-Jesu-Fest in der Sühnekirche Festgottesdienst mit musikalischer Gestaltung
Freitag, 7. Juni 2024, 18:30 Uhr
Hauptzelebrant: Kan. BV P. Lorenz Voith
Wolfgang A. Mozart Missa Solemnis in C, K. 139 – „Waisenhaus-Messe“
Orchester & Chor: Kirchenmusikverein St. Ulrich, Joseph Haydn Konzertverein
Orgel Tobias Wurm, Leitung: Robert Fontane

Meditationskurs mit Diakon Dr. Peter Bartsch, Diesmal in der Sühnekirche! 4. Juni 2024, 19:00 Uhr Im Pfarrsaal, EingangAlszeile 7


Hilfe für die Ukraine
In vielen Gebieten der Ukraine wurden durch russische Raketenangriffe wichtige Infrastrukturbereiche zerstört Stromversorgung, Wasser, Heizung). Viele Menschen sind gerade im Winter auf Hilfe  angewiesen. Wir wollen die Redemptoristen in der Ukraine in   ihrer humanitären Hilfe unterstützen.
Vergelt’s Gott!
Konto der Marienpfarre (Ukraine-Hilfe): IBAN: AT35 1100 0004 5250 7700


HILFE FÜR DIE UKRAINE!
AT35 1100 0004 5250 7700 (für „Ukraine“)

Nähere Informationen unter: www.marienpfarre.at  und wirhelfen@marienpfarre.at

DANKE und Vergelt‘s Gott!

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