Grüß Gott am Sonntag – Nr 5

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

„Tag des Geweihten Lebens“

Am 2. Februar endet mit dem Fest „Mariä Lichtmess“ (Darstellung des Herrn) die Weihnachtszeit. An diesem Tag gedenkt die Kirche auch der Frauen und Männer, die in Ordensgemeinschaften leben. Es ist der „Tag des Geweihten Lebens“. Wussten Sie, dass es weltweit knapp 900.000 Ordensleute gibt? Der Beifall für ihre Lebensform ist ihnen in der westlichen Welt kaum noch
sicher. Und trotzdem entscheiden sich auch heute junge Menschen frei und bewusst für diesen Lebensweg – in Gemeinschaft. Auch im Hinweis auf DEN, der sie ruft und hält. Schon erstaunlich.

Ordensleute wirken heute an Orten des Gebets, in Bildung und Pflege, in Pfarren, im sozialen Randbereich, in Wissenschaft und Kultur, wie in der Begleitung von Menschen. Orden wurden zumeist gegründet, als Antwort auf Nöte in Gesellschaft und Kirche; hier bedurfte es dann Personen mit Gesellschaftskritik und aktiver Kreativität. Auch die Marienpfarre und ihre geistliche Ausrichtung wurde durch viele Jahrzehnte durch die Patres und Brüder Redemptoristen geprägt; direkt oder indirekt. Denken wir nur an die Pfarrer Leopold Neudhardt oder Andreas Hiller, die Patres Sepp Froschauer, Augustin Gschwendner, Franz Higatzberger, Anton Schmolmüller, Helmut Neuwirth, uam. Daneben war es immer wichtig, dass ha. Seelsorger (auch die Diakone) und „nicht Geweihte“ (Laien) zusammen am Projekt einer Gemeinde „bastelten“, … damals wie heute. Und nach den gegenwärtigen Nöten Ausschau hielten! Möge es uns auch heute und morgen gelingen! Auch in einer Zeit, wo die Katholiken im Bezirk Hernals nur mehr ein Drittel der Bevölkerung ausmachen.

Gratuliere unserer neuen Jugendgruppe zum Gewinn des Hauptpreises der Kath. Jugend Wiens!

Danke für jede Spende zur Erhaltung der Marienkirche und unserer sozialen Projekte! Danke für Ihre Verbundenheit in verschiedener Weise! Bleiben Sie alle gesund und begleitet!

Einen herzlichen Segensgruß!
Ihr Pater Lorenz Voith

Sonntag, 31. 1. – 4. Sonntag im Jahreskreis
L 1: Dtn 18,15-20; L 2: 1 Kor 7,32-35; Ev: Mk 1,21-28
8.00 Uhr Hl. Messe – (pro populo)   
9:30 Uhr Hl. Messe –
(† Alexander Bretter ) – LIVE-Stream

Montag, .1. 2.
L: Hebr 11,32-40; Ev: Mk 5,1-20
18:30 Uhr – Hl. Messe  († Eltern; † Hedi Koch)

Dienstag, 2. 2. –  Darstellung des Herrn, Lichtmess
L: Mal 3,1-4 oder Hebr 2,11-12.13c-18 ; Ev: Lk 2,22-40
18:30 Uhr – Hl. Messe (LIVE-Stream)

Mittwoch, 3. 2. – Hl. Blasius, Bischof von Sebaste , Hl. Ansgar
L: Hebr 12,4-7.11-15; Ev: Mk 6,1b-6
8:00 Uhr – Hl. Messe († Mutter Karoline Kirchner)

Donnerstag, 4. 2.  –  Hl. Rabanus Maurus, Bischof
L: Hebr 12,18-19.21-24; Ev: Mk 6,7-13
8:00 Uhr – Hl. Messe  († Familie Babich, Kellner und Grieß)

Freitag, 5. 2. – Hl. Agatha, Jungfrau, Märtyrin in Catania
L: Hebr 13,1-8; Ev: Mk 6,14-29
18:30 Uhr – Hl. Messe (für Armen Seelen)

Samstag, 6. 2.  – Hl. Paul Miki und Gefährten, Märtyrer in Nagasaki
L: Hebr 13,15-17.20-21; Ev: Mk 6,30-34
18:30 Uhr Vorabendmesse (für Enkel Vinzenz u. Eltern) LIVE-Stream

Sonntag, 7. 2. – 5. Sonntag im Jahreskreis
L 1: Dtn 18,15-20; L 2: 1 Kor 7,32-35; Ev: Mk 1,21-28
8.00 Uhr Hl. Messe – (pro populo)   
9:30 Uhr Hl. Messe –
(† Erich Cech ) – LIVE-Stream

Der Moraltheologe Antonio Autiero zur IMPFUNG GEGEN DAS CORONAVIRUS

Journalist: Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim sagt: „Impfen ist keine persönliche Entscheidung, sondern eine gesellschaftliche Entscheidung.“ Denn es gebe Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Sie seien darauf angewiesen, dass alle anderen es tun. Brauchen wir also eine Impfpflicht?

antonio auterio: Ich möchte hierbei zwischen zwei Ebenen unterscheiden. Rein rechtlich halte ich eine Impfpflicht für unvorstellbar. Es ist sehr wichtig, sich und die Gesellschaft gegen eine solche Verpflichtung zu schützen. Das wäre ja wie in einer Diktatur. Auf moralischer Ebene sehe ich aber eine Pflicht im Sinne einer Verantwortung für das Gemeinwohl, weil das Virus alle betrifft. Papst Franziskus hat kürzlich daran erinnert, der Ausweg aus dieser schwierigen Zeit gehe nicht mit dem Ich, sondern mit dem Wir. Manche verweigern eine Impfung mit dem Argument, selbst über den eigenen Körper entscheiden zu wollen. Einen solchen Gedanken finde ich grundfalsch. Ich bin ja nicht ich für mich allein. Unser Leben geschieht in Gemeinschaft mit anderen, wir sind miteinander verbunden. Wer allein über sich selbst entscheiden will, ohne seine Umwelt einzubeziehen, muss sich konsequenterweise vollkommen zurückziehen, sich in die Isolation begeben. Theologisch ausgedrückt: Gott ist der Retter der ganzen Welt, nicht einzelner Menschen. Entweder wir stehen eine globale Pandemie gemeinsam durch oder gar nicht.
ANTONIO AUTIERO (* 1948) war von 1991 bis 2013 Professor für Moralthelogie in Münster (Quelle: „Christi in in der Gegenwart“ , 3/21)

Friedensgebet ONLINE

Auch wenn wir uns einander nicht am Clemens Hofbauer- Platz versammeln dürfen, beten wir trotzdem weiter gemeinsam. Auf unserem YouTube Kanal betet eine Familie für und mit uns. 

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