Grüß Gott am Sonntag – Nr 12

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Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Die „Kirche“ ist Thema in vielen Medien; auch so manche Missstände werden immer wieder angeprangert. Auf der anderen Seite staunen viele über den Mut und die Zeichen unseres Papstes – während der Irak-Pilgerreise. Wie heißt es im 2. Vatikanischen Konzil: „Ecclesia semper reformanda“ – die Kirche muss sich fortwährend erneuern, d.h. auch neue Wege zu gehen versuchen, aber auch bereit sein zur „Umkehr“!

In Corona-Zeiten wird nach der „Systemrelevanz“ der Kirchen diskutiert; Zeitbeobachter sprechen dann auch von der „Existenzrelevanz“ der Kirchen und der Gläubigen. Die alten Fragen nach dem „woher, wohin und wozu“, werden nicht durch „Impfprogramme“, oder der Versorgung mit den Grundnahrungsmitteln, und anderes, wie z.B. der Möglichkeit nach Urlaub und Kur, gelöst. Hier geht es um die vielen Fragen „dahinter“. Die Kirche trägt den Auftrag von Jesus Christus weiter – auch in eine Umwelt, die nicht mehr mehrheitlich christlich ist! Dieser Auftrag hat etwas mit unserem Leben, den Leiden, den Sorgen, aber auch den Freuden und Hoffnungen zu tun. So manches „Kreuz“ müssen wir im Leben auf uns nehmen, … Aber auch so manch tiefe Erfahrungen dürfen wir aus dem Glauben heraus immer neu aufnehmen. Mögen Sie alle gestärkt werden – auch in der Freiheit, die aus dem Glauben herauswächst!

Danke an alle, die das diesjährige Klemensfest mitgestaltet und daran teilgenommen haben! Es war ein schönes Fest! Klemens Hofbauer hat uns auch heute noch etwas zu sagen! Auf YouTube können die Gottesdienste „nachgesehen“ werden.

So schön langsam nähern wir uns der „Heiligen Woche“. Vorher versammeln wir uns noch zur Stadtwallfahrt am 27. März. Am Palmsonntag werden wir die Palmzweige segnen und damit mit dem HERRN selbst „einziehen“! Herzliche Einladung zur Mitfeier!

Danke für jeden Beitrag und jede Spende zur Erhaltung der Kirche und unserer Marienpfarre!

Ihnen allen einen herzlichen Segensgruß!

Ihr Pater Lorenz Voith

Sonntag, 21. 3. – 5. Fastensonntag – Passionssonntag
L 1: Jer 31,31-34; L 2: Hebr 5,7-9; Ev: Joh 12,20-33
8.00 Uhr Hl. Messe – (pro populo)   
9:30 Uhr Hl. Messe
(für die Anliegen des Klemenskomitees )
Bei der Messe werden die EK-Kinder vorgestellt. – LIVE-Stream
18:00 Uhr Kreuzweg
(Diakon Peter Bartsch)

Montag,  22. 3.
L: Dan 13,1-9.15-17.19-30.33-62; Ev: Joh 8,1-11
18:30 Uhr – Hl. Messe († Dr. Alfred Jeitler)

Dienstag, 23. 3.
L: Num 21,4-9; Ev: Joh 8,21-30

Mittwoch, 24. 3.
L: Dan 3,14-21.49a.91-92.95; Ev: Joh 8,31-42
8:00 Uhr – Hl. Messe († Fam. Prokop und Zohner)    
18:00 Uhr – Kreuzweg  (Diakon Br. Josef) 

Donnerstag, 25. 3. – Verkündigung des Herrn
L 1: Jes 7,10-14; L 2: Hebr 10,4-10 ; Ev: Lk 1,26-38       
8:00 Uhr – Hl. Messe  († Gerti Reimitz)

Freitag, 26. 3.
L: Jer 20,10-13; Ev: Joh 10,31-42
16:00 Uhr – Friedensgebet am Clemens Hofbauer Platz
18:00 Uhr – Kreuzweg (Diakon Rudi)
18:30 Uhr – Requiem († Dr. Martin Riedlinger und † Ernst Heger) LIVE-Stream

Samstag, 27. 3. – STADTWALLFAHRT – LIVE-Stream
L: Ez 37,21-28; Ev: Joh 11,45-57
17:30 -18:00 Uhr – Beicht- und Aussprache-Möglichkeit
17:45 Uhr – Novenenandacht
18:30 Uhr – Festlicher Gottesdienst († Dr. Freiderike Jeitler) 

Sonntag, 28. 3. – Palmsonntag
L 1: Jes 50,4-7; L 2: Phil 2,6-11; Ev: Mk 14,1 – 15,47
8.00 Uhr – Hl. Messe – (pro populo)   
9:30 Uhr – Hl. Messe –
(† Bruder Johann Kirchner; auf Meinung – Genesung) – LIVE-Stream
18:00 Uhr – Kreuzweg
(Diakon Peter Bartsch)


Scherben

Bild: Stiftung Leuchtenburg / Peter Weidemann (Foto)
In: Pfarrbriefservice.de

 „Wer an seinem Leben hängt, wird es verlieren“, sagt Jesus: Leben heißt immer auch Loslassen, Hergeben. Ein erfülltes, gelingendes Leben erfordert Hingabe. Wer nur um sich selbst kreist, erlebt vielleicht großartige Momente des Genusses, aber er kann am tiefen, unzerstörbaren Glück des Lebens, am Lieben, vorbeigehen.

Und dennoch: Da, wo wir loslassen, hergeben müssen, etwas verlieren, wo etwas schiefgeht oder zerbricht – da stehen wir vor den Scherben, und es tut weh.

Dann können wir – wie Jesus – zu Gott, unserem Vater gehen und alles vor ihn hinlegen – die Scherben in unserem Leben: Ängste, Versagen, Misslun-genes, Versäumtes. 

Der Sänger und Poet Leonard Cohen hat es so formuliert: „There’s a crack in everything, that’s how the light gets in“ – In allen Dingen ist ein Riss, so kommt das Licht herein.

Gott, unsere Sonne, komm du durch die Brüche, Risse und Sprünge unseres Lebens und bring unsere Scherben in deinem Licht zum Glänzen!

Meinrad Winge

Licht, das uns erhellt

 

25. 3. 19:00 Uhr – Abend der Barmherzigkeit – Pfarrkirche Dronbach

28. 3. 17:00 Uhr – Musikalische Vesper – Kalvarienbergkirche

Meditation

Ich glaube, dass niemand verloren geht.
Dass nichts umsonst ist.

Unser Suchen und Fragen, unsere vergeblichen
Versuche und andere Sternstunden,
unser Streiten und Versöhnen,
Freude und Schmerz,
verpasste Gelegenheiten und
heilige Augenblicke zur rechten Zeit am rechten Ort.
Es kommt der Moment,
da DU uns entgegenkommst, uns auffängst und hältst.
Niemand geht verloren.

Angela Boog

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